Dienstag, 30. August 2016
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Jedem seine Bedienstete!

„Wir haben uns in diesem Jahr für einen stillen Film entschieden, für einen, der seine Wirkkraft erst auf den zweiten Blick entfaltet“, sagte Jurymitglied Lena Müller in der von der Jury gemeinsam verfassten Laudatio für den diesjährigen Friedensfilmpreisträger. Ca. 40 Filme sichteten die sieben Mitglieder der Friedensfilmpreisjury. Und sie entschieden sich in einer langen Nacht der Entscheidung spät aber einmütig für „Makhdoumin - „A Maid for each“.

„Als ich hörte, meinem Film „Makhdoumin“ sei der Friedensfilmpreis der Berlinale zuerkannt worden, war ich verblüfft. Film, das ist Gewalt, Ungerechtigkeit; aber Frieden?“ so der libanesische Regisseur Maher Abi Samra bei der Verleihung des 31. Friedensfilmpreis für seine Dokumentation über die Lage der migrantischen Hausmädchen im Libanon.

„Maher Abi Samra nimmt die Zuschauer mit in den Libanon, in eine Beiruter Agentur, die Dienstmädchen aus dem Ausland an Privathaushalte vermittelt. „Gute“ Hausangestellte, das macht der Film gleich am Anfang klar, sollen ihre Arbeit still und gehorsam verrichten. Vor allem aber sollen sie möglichst unsichtbar im Alltag der Familien sein, denen sie dienen“.

Außer in zwei kurzen Einstellungen zu Beginn kommt kein Dienstmädchen ins Bild. Die Kamera behält strikt den Mädchenhändler im Blick, der nichts Falsches an seinem Tun findet. „Nicht nur der Pass und die persönliche Freiheit werden den Frauen aus Asien und Afrika genommen, die ihren Auftraggebern 24 Stunden am Tag zur Verfügung stehen müssen – ihnen wird im wahrsten Sinne des Wortes das Recht auf ein Da-Sein, auf eine eigene Existenz abgesprochen“. Viele dieser Hausmädchen beenden ihr Elend durch Selbstmord. „Dann erschrecken die Menschen in ihrem Umfeld, arbeiten diese traumatisierende Erfahrung psychotherapeutisch auf. Und die anderen trösten sich mit der Gewissheit, sie selber seien ja gut zu ihren Hausmädchen. „(…) deshalb ist Makhdoumin für uns ein Friedensfilm. Weil er jedem von uns „Privilegierten“ die Frage stellt, wie wir mit einem System umgehen, das offensichtlich ungerecht ist, von dem wir aber profitieren. Weil er uns zwingt, darüber nachzudenken, bis wohin wir Vorteile nutzen, die andere bezahlen: mit ihrer Arbeitskraft und dem Verlust ihrer Rechte“.

Die Laudatio auf Makhdoumin

Den vollen Wortlaut der von der Friedensfilmpreisjury gemeinsam verfassten Laudatio finden Sie hier [...]

Dokumentation des Filmgesprächs mit dem Regisseur Maher Abi Samra von Jury-Mitglied Matthias Coers hier: [...]


Interiew mit dem Regisseur von Makhdoumin

Maher Abi Samra

Interview mit Maher Abi Samra, Regisseur des Filmes „Makhdoumin“, Friedensfilmpreis 2016

 

Was war Ihre erste Reaktion, als Sie erfuhren, dass Ihnen der Friedensfilmpreis bei der Berlinale zugesprochen wurde?

Für mich war es ein wenig seltsam. Ich habe zuerst nicht verstanden warum dieser Preis für diesen Film? Normalerweise wird ein Friedenspreis jemanden zuerkannt, der etwas über Krieg gedreht hat, wie Frieden zu schließen ist. Aber im gleichen Moment dachte ich, warum nicht? Wir sagen immer, es gibt keinen Frieden ohne Gerechtigkeit. Was Sinn macht. Meine Geschichte kennt keine Gerechtigkeit. Kann man das auch als ein Friedensthema sehen? Es geht in der Tat um wirtschaftliche und politische Gerechtigkeit. Eine Dame (Lena Müller d. Red.) aus der Jury hat das gut erklärt (in der Laudatio, d. Red.).

 

Was bedeutet dieser Preis für einen Filmemacher wie Sie?

 

Wenn ein Film aus der „Dritten Welt“ kommt, hat er Schwierigkeiten wahrgenommen und gesehen zu werden. Ein Festival wie die Berlinale gibt dem Film eine Chance. Das ausgerechnet dieser Film zum Thema "Hausmädchen“ ausgezeichnet wurde gibt ihm Bedeutung und die Chance an vielen Orten gesehen zu werden. Es ist eine Anerkennung meiner Arbeit.

 

Wo sehen Sie mögliche Vertriebswege dieses Filmes außerhalb von Festivals?

 

Einige Verleiher haben den Film hier gesehen, aber es gab noch kein Treffen mit ihnen. Wir überlegen, ob wir Vorführungen in verschiedenen Sprachen machen, untertitelt. Ich arbeite auch viel mit Gruppen zusammen, mit sozialen Bewegungen in verschiedenen Ländern Europas. Sie zeigen den Film und sprechen darüber. Im Libanon laufen meine Filme in den Kinos, natürlich nicht in fünf oder sechs Sälen, aber ein engagiertes Kino, das "Metropolis ", beginnt mit einer Woche, es spielt und spielt den Film manchmal für vier bis fünf Wochen. Aber der Vertrieb ist schwierig für diesen Film. Ich habe einen französischen Co-Produzent, der Vertriebswege in Europa sucht.

 

Wie kam der Film auf die Berlinale und welche Diskussion wollten Sie mit dem Film anstoßen?

 

Ich finde spannend, dass es dem Film gelungen ist, hier zu sein. Ich habe ihn noch nicht in Beirut vorgestellt, dort hat ihn noch niemand gesehen. Es sind die Deutschen, die ihn zuerst sehen. Es geht um ein Problem im Libanon, die Geschichte der Dienstboten im Libanon. Doch die Diskussion nach dem Film beschränkte sich nicht auf die Situation von Mädchen im Libanon: Nicht darauf wie die libanesische Gesellschaft damit umgeht und warum …, usw. Die Diskussion erweiterte sich schnell auf die politische Situation, die wirtschaftliche Situation. Themen die viel breiter sind als nur die Situation im Libanon. Es ist das System. Ich wollte die Diskussion zu diesem Thema öffnen. Da ist noch eine tiefere Ebene in dem Film. Er zeigt ein System, das nicht allein den Libanon betrifft. Es geht um ein globales System, in dem wir leben. Es ist spannend, hier Menschen zu finden, die die Diskussion auf diesen Punkt bringen.

 

Der Hauptdarsteller ihres Filmes, ist er schuldig oder Opfer des Systems?

 

Ich denke, wir sind alle schuldig. Wir sind alle schuldig, weil jeder für sein Handeln verantwortlich ist. In der Behandlung des Themas habe ich niemanden verteufelt, aber ich habe auch nichts geschönt, zeige die Widersprüche, die zwei Gesichter, die wir haben. Was verrückt ist, dass diese ökonomische Logik uns zu Komplizen des Systems macht, zu Mitschuldigen. Wenn du mitschuldig bist wird es schwieriger zu kämpfen, dieses System zu bekämpfen. Es schwächt uns, es verbrennt unsere Kräfte. Es ist leicht zu sagen, dass wir nicht schuldig sind, dass es das System ist. Aber wir werden zum Instrument, das dieses System aufrecht erhält, das macht es schlimmer. Und deshalb bin ich für mein Handeln verantwortlich, wir müssen verantwortlich handeln. Dieser Film ermöglicht es mir, mich selber zu sehen. Mein Handeln mit etwas Distanz anzuschauen, um zu sehen, wo ich stehe – mitten drin.

 

Eine etwas provokante Frage zum Schluss. Gibt es im Libanon nicht größere Probleme als das Schicksal von Hausmädchen?

 

Ich wollte ein Problem ansprechen, das uns alle mehr betrifft als wir meinen. Heute geschehen andere, schlimme Dinge in der Welt. Aber was die Situation der Hausmädchen betrifft, können wir nicht die arabische Revolution machen und die Situation der Hausmädchen aussparen. Wie wir in dieser Welt leben, ist eng mit der Wirtschaft verbunden. Genau wie der Krieg. Der Krieg funktioniert in der gleichen wirtschaftlichen Logik. In der Konsum-Logik sind wir Teil dieser Maschine „Krieg“. Ich sehe keinen Unterschied zwischen der Ökonomie der kleinen Dinge und der Ökonomie des Krieges. Leider weiß ich nicht, wie man den Verkauf von Waffen in der Region stoppen kann, noch den Dritten Weltkrieg verhindert, der sich gegenwärtig in der Region einrichtet. Weil mächtige wirtschaftliche Interessen dahinter stehen. Und wir sind mitten drin.

 

Vielen Dank

 

Interview + Übersetzung aus dem Französischen: Martin Zint
Transkription: Joëlle Bontems

 


31. Friedensfilmpreis für Makhdoumin (A Maid for Each)

Der Regisseur Maher Abi Samra nimmt den 31. Friedensfilmpreis persönlich entgegen. Am Sonntag, 21.2.2016, 17 Uhr im Hackesche Höfe Kino, Berlin

Maher Abi Samra erhält eine von dem Berliner Künstler Otmar Alt geschaffene Bronzeskulptur und ein Preisgeld von 5.000 €.

Der Jury gehörten 2016 an: Matthias Coers, Teboho Edkins, Helgard Gammert, Ulrike Gruska, Michael Kotschi, Lena Müller, Yael Reuveny.
Aus der Begründung der Jury: Der Film öffnet die Türen zu einer Agentur, die im Libanon weibliche Hausangestellte vom internationalen Markt vermittelt. Ein Film, der zeigt, wie Menschen als Ware gehandelt werden. Er schärft auf subtile Weise den Blick für ein System der Entrechtung, in dem Frauen rund um die Uhr folgsam und unsichtbar ihren Dienst verrichten müssen. Makhdoumin mahnt, ein System in Frage zu stellen, das den einen Vorteile bringt, während es anderen ihre Würde und Freiheit nimmt.

Pressekontakt: Martin Zint, 0170 3812822, 0176 536 00406, zint[at]wfd.de
www.friedensfilm.de


31. Friedensfilmpreis geht an: Makhdoumin

Der 31. Friedensfilmpreis bei den Internationalen Filmfestspielen Berlin geht an:

Makhdoumin, 2016, 67‘, von Maher Abi Samra
Libanon, Frankreich, Norwegen, Vereinigte Arabische Emirate

Der Film öffnet die Türen zu einer Agentur, die im Libanon weibliche Hausangestellte vom internationalen Markt vermittelt. Ein Film, der zeigt, wie Menschen als Ware gehandelt werden. Er schärft auf subtile Weise den Blick für ein System der Entrechtung, in dem Frauen rund um die Uhr folgsam und unsichtbar ihren Dienst verrichten müssen. Makhdoumin mahnt, ein System in Frage zu stellen, das den einen Vorteile bringt, während es anderen ihre Würde und Freiheit nimmt.

Verleihung des 31. Friedensfilmpreises am 21.2.2016, 17 Uhr im Hackesche Höfe Kino, Berlin

Der Preisträger erhält eine von dem Berliner Künstler Otmar Alt geschaffene Bronzeskulptur und ein Preisgeld von 5.000 €. Die repräsentative Skulptur wird von ippnw/Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges – Ärzte in sozialer Verantwortung gestiftet, das Preisgeld von der Heinrich Böll Stiftung.

Der Jury gehörten 2016 an: Matthias Coers, Teboho Edkins, Helgard Gammert, Ulrike Gruska, Michael Kotschi, Lena Müller, Yael Reuveny.

Dem Trägerkreis des Friedensfilmpreises gehören die Heinrich Böll Stiftung, der Weltfriedensdienst und die Friedensinitiative Zehlendorf an. Er beruft die Jury und organisiert die Preisverleihung.

Pressekontakt: Martin Zint, 0170 3812822, 0176 536 00406, zint[at]wfd.de
www.friedensfilm.de

Absender: Weltfriedensdienst e.V., Hedemannstraße 14, 10969 Berlin, für den Trägerkreis Friedensfilmpreis

 


30 Jahre Friedensfilmpreis bei der Berlinale

1986 wurde eine Gruppe friedensbewegter BerlinerInnen bei dem damaligen Festivalleiter Moritz de Hadeln vorstellig und schlug ihm die Schaffung eines Friedensfilmpreises bei der Berlinale vor. Trotz anfänglicher Zurückhaltung bei den Berlinale Verantwortlichen wurde im gleichen Jahr der erste Friedensfilmpreis verliehen. Seitdem ist die Berlinale weltweit das einzige A-Festival mit einem Friedensfilmpreis.

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31. Friedensfilmpreis: Verleihung 21. Februar 2016, 17 Uhr

Die Berlinale ist das einzige A-Filmfestival weltweit, auf dem ein Friedenspreis verliehen wird. Die diesjährige Verleihung findet am Sonntag, dem 21. Februar 2016 um 17 Uhr im Hackeschen Höfe Kino statt.

Der Friedensfilmpreis wird von einer 7-köpfigen Jury Sektionsübergreifend vergeben - vom Wettbewerb bis zum Kinderfilm. Der Friedensfilmpreis ist mit 5.000 Euro und einer Plastik des Künstlers Otmar Alt dotiert. Das Preisgeld stellt die Heinrich-Böll-Stiftung. Träger des Friedensfilmpreises  sind die Heinrich-Böll-Stiftung, der Weltfriedensdienst e.V. und die Friedensinitiative Zehlendorf.

Karten (6 €) gibt es ab 1. Februar an der Kasse des Hackeschen Höfe Kino oder unter www.hoefekino.de/kartenreservierung


Friedensfilmpreis 2015 für "The Look of Silence"

Otmar Alt übergibt die von ihm geschaffene Bronzeskulptur an Joshua Oppenheimer (Foto: Stephan Röhl)

Der Regisseur im Gespräch mit Werner Herzog

hier


Friedensfilmpreis 2015: The Look of Silence

Der Friedensfilmpreis 2015 geht an
THE LOOK OF SILENCE
von Joshua Oppenheimer

Mehr als eine Million Menschen wurden in Indonesien nach dem Militärputsch von 1965 grausam und willkürlich umgebracht. Verbrechen die nie aufgearbeitet noch geahndet wurden. Über die Täter drehte Joshua Oppenheimer bereits den preisgekrönten Dokumentarfilm „The Act of Killing“. In seinem neuen Film „THE LOOK OF SILENCE“ wechselt er die Perspektive. Adi, der Bruder eines der Ermordeten, sucht den Kontakt mit den Tätern und befragt sie zu ihren Taten. Oppenheimer gelingt es auf ergreifende Weise ein gesellschaftliches Tabu aufzubrechen. Daraus entstand ein Film über die Abgründe menschlicher Grausamkeit und über die hoffentlich ebenso große Fähigkeit zur Versöhnung. Die tödliche Stille lässt sich durch Nachfragen überwinden. Das öffnet Opfern und Tätern die Chance zum Weiterleben in einer versöhnten Welt. Das ist eine einfache, aber so sehr wichtige Botschaft des Films. [mehr]

Preisverleihung und Vorführung des Preisträgers:
Sonntag, den 15. Februar 2015, 17 Uhr im Babylon, Berlin Mitte

Eine lobende Erwähnung spricht die Friedensfilmpreisjury dem Film FLOTEL EUROPA aus (Vladimir Tomic, Srdjan Keca, Selma Jusufbegovic, Dänemark/Serbien 2015). Der Film zeigt Flüchtlinge nicht als Objekte unserer Ängste oder Mildtätigkeit, sondern als selbstbewusste Subjekte ihres Handelns, sie nehmen ihr Schicksal in die Hand.
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Stimmen zum Friedensfilmpreis

Dieter Kosslick

Festivaldirektor

Ich denke, dass der Friedensfilmpreis zu dem Festival ziemlich gut passt und wir zu dem Friedensfilmpreis gut passen. Die Berlinale beschäftigt sich mit den realen Problemen der Welt, und dazu gibt es große und kleinere Veranstaltungen. Zu diesen Aktivitäten gehört auch der Friedensfilmpreis – er hat in diesem Zusammenhang einen großen Stellenwert. 

Robert Thalheim

Regisseur

Ich glaube an die Kraft von Filmen, ihre Wirksamkeit in der Gesellschaft. Ich glaube nicht, dass Filme Kriege verhindern können. Aber ich glaube, dass sie als Seismographen für gesellschaftliche Zustände fungieren können. Dafür braucht man Leute, die solche Filme stark machen und genau hinschauen. Und solche Filme auch erklären, sie anderen Leuten zugänglich machen. Dafür steht für mich der Friedensfilmpreis: Aufmerksamkeit zu schaffen, ein Forum zu schaffen, auch anzuregen, bei einem Film genau hinzugucken.

Prof. Jutta Limbach

Ein Friedensfilm sollte die klare Botschaft vermitteln, dass Gewalt kein Mittel der Konfliktlösung ist.

Christoph Heubner

Internationales Auschwitz Komitee

Jenseits der Frage, ob in einer permanent unfriedlichen Welt ein "Friedensfilmpreis" überhaupt Sinn macht und man nicht lieber nicht nur im Kino sondern auch auf der Leinwand das Licht ausmachen sollte, beharren wir auf unserem Recht auf Einmischung und Ermutigung: Gerade das Kino kann zu einem besonderen Teil einer "anderen Welt" werden, weil es über Grenzen hinweg Denken und Fühlen der Menschen zugleich erreicht.

Carolin Emcke

Journalistin

Ein Film kann auf ein Unrecht aufmerksam machen, das unbeachtet geblieben ist, ein Film kann Konflikte zu ihren Quellen zurückverfolgen und uns darin eine Einsicht vermitteln, wie Gewalt und Krieg zu vermeiden wären, es kann also ein aufklärerischer Anspruch damit einhergehen. Aber für den Friedensfilm-Preis kommen auch Filme in Frage, die eine Vision anbieten, die eine utopische Kraft in sich tragen, und uns damit anstiften können.

Pepe Danquart

Regisseur

Es war damals eine Auszeichnung, die mir mehr bedeutet hat als manch anderer Preis, der in dieser Branche (und damit für die weitere Karriere) weit größeres Renommee und Bedeutung besitzt, wie der deutsche Filmpreis oder der Goldene Bär zum Beispiel. Er hat mir mehr bedeutet, weil er ein Preis für eine Haltung ist. Zur Welt und ihrem Zustand. Weil er Respekt ausdrückt für den Mut, sich damit auseinander zu setzen ohne den kommerziellen Gedanken im Vordergrund zu haben. Weil er ausdrückt, dass andere Menschen diese Haltung erkennen in dem, was man tut.

Michael Winterbottom

Regisseur

Es ist unglaublich toll, dass wir am Ende (für In This World) den Friedensfilmpreis bekommen haben. Und ich hoffe er trägt dazu bei, dass auch Leute, die nicht in erster Linie an Film interessiert sind, ermutigt werden ins Kino zu kommen, weil sie allgemein am Thema interessiert sind. 

 

 

Martin bloggt wieder ...

... von seiner Suche nach dem Friedensfilm 2016 bei der 66. Berlinale!

[hier geht es zum Blog]